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Berufspraktikum in Frankreich mit Erasmus +

Zehn Schülerinnen und Schüler der 9. Gymnasialklasse der Freiherr-vom-Stein- Schule Hünfelden kehrten nach einem aufregenden, zweiwöchigen Berufspraktikum in der Nouvelle Aquitaine, Frankreich, mit vielen neuen Erfahrungen zurück.

Dank der Städtepartnerschaft zwischen den Gemeinden Brechen und Le Barp hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in französischen Betrieben ihr Praktikum zu absolvieren. Sieben Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Betreuungseinrichtungen der ortsansässigen Kindergärten und Grundschulen der beiden Gemeinden Le Barp und Marcheprime (Nachbarort von Le Barp), jeweils ein Jugendlicher bzw. eine Jugendliche waren während der beiden Wochen in einer Physiotherapiepraxis, in einem Restaurant sowie in der Partnerschule der Freiherr-vom-Stein-Schule in Marcheprime tätig.


Finanziell wurde dieses Praktikum vom Erasmus+-Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union unterstützt, das internationale Projekte auf Schulebene fördert und für das die Freiherr-vom-Stein-Schule akkreditiert ist.


Die Anreise in den Südwesten Frankreichs erfolgte mit dem Zug. Am Bahnhof war die Wiedersehensfreude bei den Schülerinnen und Schüler und ihren Gastfamilien, die die Jugendlichen bereits im vergangenen Oktober im Rahmen des Frankreichaustauschs aufgenommen hatten, sehr groß. Ganz herzlich wurden die Jugendlichen begrüßt und die Gastfreundschaft der aufnehmenden Familien trug maßgeblich zum positiven Erlebnis bei.


An einem Tag in der ersten Praktikumswoche begleiteten zwei Praktikantinnen die Vertreterinnen und Vertreter des Partnerschaftsvereins aus Le Barp in zwei Grundschulen. Die Entwicklung der Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland sollte kindgerecht vorgestellt sowie ein Schnupperkurs Deutsch mit dem Wortschatz zum Thema „Deutsches Frühstück“ durchgeführt werden. Das Ziel dieses Besuchs bestand darin, französische Kinder für das Erlernen der deutschen Sprache zu motivieren. Die beiden deutschen Mädchen unterstützten die Vereinsvertreterinnen und -vertreter, indem sie als Sprachvorbild dienten und die deutschen Passagen eines deutsch-französischen Comics vorlasen.


Ein Höhepunkt des Austauschs war auch in diesem Jahr das zum zweiten Mal angebotene „Deutsche Frühstück“ in Le Barp am 21. Januar. Im letzten Jahr wurde diese Veranstaltung dort erstmals anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags durchgeführt. Diesen Jahrestag nahm der Partnerschaftsverein in Le Barp erneut zum Anlass, die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich in den Fokus zu rücken. Traditionell deutsche Frühstückwaren wie Brötchen, Brot, Wurst- und Käseaufschnitt, Honig, Marmelade, Müsli, Joghurt, Obst und vieles mehr wurden zum Frühstück angeboten. Nach einem musikalischen Auftakt des ortsansässigen Orchesters und kurzen Ansprachen des Vereinsvorsitzenden und der Bürgermeisterin von Le Barp Blandine Sarrazin wurde das Buffet eröffnet. Rund 150 Personen kamen in den Genuss des deutschen Frühstücks, unter ihnen auch die zehn deutschen Praktikantinnen und Praktikanten, die während der Veranstaltung auf die Bühne gebeten wurden und sich unter großem Applaus auf Französisch vorstellten.


Die Rückreise gestaltete sich aufgrund des Bahnstreiks als herausfordernd. Der geplante Zug für die Rückfahrt fiel aus, was eine kurzfristige alternative Reiseplanung erforderlich machte.

Müde, aber mit vielen wertvollen und unvergesslichen Erfahrungen kehrten die Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihrer Klassen- und Französischlehrerin Jutta Günther, wieder in die Heimat zurück. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens sowie der Gewinnung wichtiger Erfahrungen in den Betrieben konnten die Jugendlichen deutliche sprachliche Fortschritte verzeichnen. Auch die Freundschaften mit den Gastfamilien wurde weiter vertieft.

Diese Fahrt war somit in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. 

22.02.24

Erasmus Plus: Deutsch-französisches Projekt stärkt kulturelles Verständnis

Eine Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern aus dem Gymnasial- und Realschulzweig begab sich vor Kurzem auf eine inspirierende Reise nach Frankreich, finanziert durch das Erasmus Plus Programm. Die lange Anreise mit dem Bus war der Startschuss für eine erlebnisreiche und aufschlussreiche Erfahrung.


Während ihres Aufenthalts arbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv an einem gemeinsamen Theaterprojekt mit dem spannenden Thema: „Achtung! Vorurteile“

Ziel war es, das gegenseitige Bild, das Franzosen von Deutschen und umgekehrt haben, zu beleuchten. „Unsere Absicht war es, einen Anstoß zu geben, um über die Gründe für Vorurteile nachzudenken. Der erste Schritt, um Vorurteile abzubauen, ist, sie zu erkennen und darüber zu reflektieren“, betonte die begleitende Lehrerin Patricia Birkenfeld.

Die Proben waren nicht nur lehrreich, sondern boten auch Raum für viel Freude. Deutsch-französische Gruppen präsentierten beim Gastfamilienabend eigenständig vorbereitete, kleine Theaterstücke auf Französisch und begeisterten Eltern und Kollegium.


Neben den Theaterproben erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Region mit Ausflügen zur imposanten Düne von Pyla und nach Arcachon. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Bordeaux, bei dem sie durch eine Stadtrallye die Hauptattraktionen der Stadt entdeckten. Den Abschluss dieses Tages bildete der Besuch eines HipHop-Konzerts der deutsch-französischen Band „Zweierpasch“, das an der renommierten Universität Science-Po stattfand. Eine zusätzliche Exkursion führte sie nach Saint-Emilion, wo sie eine interessante Führung durch die Geschichte der Stadt erlebten.


„Die Erasmusfahrt war ein voller Erfolg. Es entstanden nicht nur großartige Beziehungen zwischen den deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern, sondern auch zu den wunderbaren Gastfamilien“, erklärte die Lehrkraft Jutta Günther, die für den Austausch zuständig ist und ihn organisiert hatte.


Die Fahrt erwies sich als eine spannende und bereichernde Erfahrung, die nicht nur kulturelle Brücken zwischen den Schülerinnen und Schülern baute, sondern auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit des interkulturellen Verständnisses stärkte. 


21.11.23

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